30. März 2009
Seit Jahren geht der Trend zu großen, schlichten Massivholztischen. Die Form ist oft langgestreckt und die Platte aus dickem Naturholz. Es werden edle Materialien verwendet, die ihren natürlichen Charakter zum Ausdruck bringen. Ahorn ist ein Material, welches mit seiner feinen Textur und der gleichmäßigen, leicht gemaserten Oberfläche dem modernen, kühlen Einrichtungsstil entgegenkommt. Das Naturmaterial Holz schafft Atmosphäre. Der Tisch wird nicht unter einer Tischdecke versteckt sondern wird selbst zum Stilmittel. Der natürliche Farbton des Esstisches aus Ahorn ist hell – ein weißlicher Holzton. Sein Farbton passt gut zum aktuellen Baustil, der großzügige, lichtdurchflutete Räume vorsieht, die spärlich möbliert sind.
Die Festigkeit des Ahorns ist ideal für die Nutzung als langlebiger Massivholztisch. Ahorn bietet eine große Belastbarkeit und Stabilität. Die Oberfläche kann lackiert werden und ist somit sehr pflegeleicht. Wer die edle Wirkung des Ahorntischs noch unterstreichen möchte, entscheidet sich zu einer geölten oder gewachsten Oberfläche. Hierbei bleibt die ursprüngliche Struktur und Maserung des Holzes am besten erhalten. Diese Form der Oberflächenbehandlung bedarf jedoch einer regelmäßigen Pflege und Nachbehandlung.
Der Esstisch aus Ahorn ist ein eher exklusiveres Möbelstück. Qualitativ ist er mit seit einigen Jahren wieder aktuellen Eichenmöbeln und mit der beliebten Buche zu vergleichen. Preislich liegt er ca. ein Drittel über der Buche und unwesentlich über einem vergleichbaren Esstisch aus Eiche.
Die helle Färbung des Ahorns lässt eine Kombination mit anderen Holzarten zu. Hierbei ist ein guter Effekt zu erzielen, wenn jeweils eine komplette Möbelkombination dieselbe Holzart aufweist. So sollte Tisch und Stühle nebst Beistelltisch oder die komplette Vitrinen-Regal-Kombination mit Kommode oder Geschirrschrank aus derselben Holzart bestehen. Durch die einheitliche Wirkung innerhalb der einzelnen Möbelkombinationen können bis zu drei Holzarten gut miteinander kombiniert werden. Der jeweilige Holzton wird durch den Kontrast zu den anderen unterstrichen. Die Farbnuancen der unterschiedlichen Hölzer sollten hierbei keine extremen Unterschiede aufweisen, sondern sich eher ergänzen.
Eine Wohnkultur mit massiven Möbeln liegt im Trend der Zeit. Das wird möglicherweise durch ein gestiegenes Umweltbewußtsein, wie auch von einer Sehnsucht nach Beständigkeit, befördert. Das Kiefernholz gehört aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit und dekorativen Aussehens zu den bevorzugten Holzarten zum Bau von Möbeln.
Die Kiefer (Pinus sylvestris L.) ist eines der am weitesten verbreiteten Nadelhölzer und kommt in Nord-, Mittel- und Osteuropa vor. Sie gehört mit ihren ca. 94 Arten zu den Kieferngewächsen (Pinaceae). Standorte mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen können lokale Varianten mit etwas unterschiedlichen Eigenschaften hervorbringen. Die Kiefer nimmt insgesamt einen der größten natürlichen Verbreitungsraum unter den einheimischen Baumarten ein. Sie gehört zu den Kernholzbaumarten mit dem Charakteristikum des deutlichen Farbunterschiedes zwischen dem äußeren helleren Splintholz und dem inneren rötlich gelben Kernholz, das zu einem rotbraunen Farbton nachdunkelt. Im Gesamtcharakter ist das Kiefernholz ein geradfaseriges Nadelholz mit gelblich bis rotbrauner Färbung (Kontrast von Frühholz und Spätholz). Je nach Schnitt entsteht die gefladerte bzw. gestreifte Struktur, die als ästhetisch wahrgenommen wird. Kiefernholz ist ein mittelschweres und mäßig hartes Holz mit guten elastisch-plastischen Eigenschaften. Seine mittlere Rohdichte beträgt 0,52g/Kubikzentimeter. Die Festigkeitswerte korrelieren, wie bei anderen Nadelhölzern, mit der Breite der Jahresringe. Das Holz ist umso fester und schwerer, je größer der prozentuale Anteil des rotbraunen Spätholzes ist. Das Kernholz ist auf natürliche Weise dauerhaft. Kiefernholz wirkt aufgrund seiner Holzbestandteile besonders antibakteriell, was sich bei einem Esstisch aus Kiefernholz positiv auswirkt. Die manuelle und maschinelle Bearbeitung des Kiefernholzes ist recht unkompliziert. Es läßt sich gut schneiden, glatt hobeln und verleimen. Nagel- und Schraubverbindungen lassen sich problemlos anbringen. Eine Imprägnierung gelingt nur bei Splintholz sehr gut, mit Kernholz ist das Ergebnis offen. Der hohe Kiefernbestand gewährleistet bis heute ein attraktives Preisniveau. Das Kiefernholz gehört neben Fichte und Erle zu den preisgünstigsten Ausstattungshölzern. Wesentlich kostenintensiver sind beispielsweise Ahorn, Esche und Eiche.
Ein Esstisch aus Kiefernholz vereinigt die Vorzüge des guten Stehvermögens, einer attraktiven Preisgestaltung, einer langen Haltbarkeit sowie einer ansprechenden Farbe und Maserung. Die Holzoberfläche lässt sich aber auch mit Anstrichen jeder Art den Einrichtungswünschen anpassen. Sie läßt sich beizen und mattieren, lackieren und lasieren. Daher sagt Kiefer als Holzart noch nichts über den Einrichtungsstil aus. Naturholztische, zu denen auch der Esstisch aus Kiefernholz zählt, lassen sich nicht nur mit der nordischen Lebensart in Verbindung bringen. Ist ein Esstisch aus massiv Kiefer Kolonialbraun gebeizt, entsteht ein südamerikanisches Wohngefühl, das sich mit anderen mexikanisch oder afrikanisch anmutenden Einrichtungsgegenständen ergänzen lässt. Ein Gegensatz dazu wäre ein Esstisch aus Kiefer, der mit cremefarben lackierter Oberfläche und honigfarbener Tischplatte zum Blickpunkt in einem hellen edlen Wohnambiente wird. Eine weitere Möglichkeit bieten Esstische aus Kiefer in vielen Farben, die sich in den Landhausstil gut integrieren lassen. Sie stellen eine bei vielen Altersklassen beliebte Variante für Wohnung und Ferienhaus dar.
Wer plant, seine Küche zu renovieren oder ein Haus zu bauen, steht vor vielen schweren Entscheidungen, was die Inneneinrichtung betrifft. Natürlich soll sie dem ganz persönlichen Geschmack entsprechen, aber zudem auch noch möglichst langlebig und pflegeleicht sein.
Außerdem stellt sich die Frage, ob man lieber auf heimische Hölzer zurückgreifen möchte oder doch eher etwas edleres, vielleicht sogar aus den Tropen, bevorzugt.
Neben dem persönlichen Geschmack spielt hier natürlich auch der Verwendungszweck des jeweiligen Möbelstücks eine nicht unerhebliche Rolle.
An ein kleines Regalbrett werden zum Beispiel weniger harte Anforderungen gestellt als an einen Esstisch, der jeden Tag von vielen Personen benutzt und nicht immer besonders pfleglich behandelt wird.
Sehr schön sieht ein Esstisch aus Nussbaum aus. Diese Holzart stammt vorwiegend aus Amerika, besonders in den Wäldern von Indiana gedeiht der Nussbaum sehr gut.
Das Holz an sich ist fest und schwer und damit besonders widerstandsfähig. Zudem lässt sich die Oberfläche von Nussbaumhölzern ziemlich leicht behandeln, so dass man den Esstisch mit einer entsprechenden Beize zusätzlich gegen heiße Teller und Flecken schützen kann.
Nussbaum wird vor allem für hochwertige Möbelstücke verwendet, da das Holz über eine sehr schöne Farbe und Maserung verfügt. Das Splintholz ist rötlich-weiß, während das Kernholz alle erdenklichen Schattierungen von Braun aufweist. Zusätzlich zieren interessante Aderungen und Jahresringe das Material.
Allerdings ist Nussbaum neben den tropischen Hölzern das teuerste Holz, das auf dem Markt verfügbar ist. Es kostet teilweise sogar doppelt soviel wie Eichenholz, das mit circa 1200 € pro Kubikmeter schon sehr teuer ist. Dieselbe Menge Fichtenholz kostet beispielsweise nur etwa 400 €.
Der hohe Preis gründet sich vor allem in dem beschwerlichen Import aus den USA und der Beliebtheit dieses Holzes bei den Kunden.
Wer den hohen Preis nicht scheut, hat in seinem Nussbaum-Esstisch aber auf jeden Fall ein robustes und schönes Möbelstück, das sich vor allem mit einer hellen und nicht zu überladenen Küche optisch gut verträgt. Kleine Farbtupfer in Rot unterstreichen die schöne Maserung des Holzes zusätzlich.
Eine Einbauküche ist schnell ausgesucht und bestellt, doch für ein gemütlichen Essen im Kreise der Familie fehlt noch etwas sehr Wichtiges: ein Esstisch muss her.
Schon bei der Auswahl eines passenden Tisches tun sich dem geneigten Käufer allerhand Fragen auf: welche Größe und Form soll das gute Stück haben und vor allem, aus welchem Material soll es sein?
Esstische aus Eichenholz haben gegenüber anderen Holzarten einen herausragenden Vorteil: Eiche ist ein sehr stabiles Holz, das heiße Töpfe und scharfe Messer über einen sehr langen Zeitraum unversehrt übersteht.
Es gibt im Grunde genommen zwei Eichenarten, die für die Holzgewinnung von Bedeutung sind: die Stieleiche und die Traubeneiche. Allerdings unterscheiden die beiden sich in ihrer Struktur kaum, so dass man getrost den Überbegriff „Eiche“ verwenden kann.
Während das schmale Splintholz der Eiche eher grau-weißlich ist, hat das Kernholz eher eine mittelbraune Farbe und wird mit der Zeit immer dunkler.
Dieses beinahe schwarze Holz eignet sich daher für eine eher rustikale Einrichtung besonders gut.
Wer einen Einrichtungsstil bevorzugt, der dem einer romantischen Almhütte ähnelt, sollte jedoch über genügend Fenster und Durchgänge verfügen, damit der Raum hell bleibt und nicht von den dunklen Möbeln erdrückt wird.
Was die Pflege anbelangt, so sind Möbel aus Eichenholz sehr anspruchslos. Das Material ist sehr hart und dennoch elastisch, so dass es optimal für die Verwendung in der Küche geeignet ist.
Eichenholz ist nach den Tropenhölzern und Nussbaum das teuerste Holz auf dem Markt.
Es ist beispielsweise doppelt so teuer wie Buchenholz und dreimal so teuer wie dieselbe Menge an Fichtenholz.
Das liegt vor allem an der Seltenheit der Eichen, da diese meist sehr groß und alt sind und daher unter Denkmalschutz stehen, während es Fichten in deutschen Gefilden mehr als genug gibt.
Trotzdem sollte man sich nicht vom Preis abschrecken lassen und lieber in einen robusten und langlebigen Esstisch investieren, als alle drei Jahre einen neuen, auf kurze Sicht billigeren anzuschaffen.
Wenn es mal wieder ein neuer Esstisch sein muss ist Qualität gefragt. In den Baumärkten und Möbelhäusern hat man heute eine große Auswahl an Modellen und Materialien. Da kann die Auswahl schnell schwer fallen. Alle Holzarten haben ihre eigenen Eigenschaften und je nach den Ansprüchen muss man sich nun für den passenden Tisch entscheiden.
Immer noch sehr beliebt ist die Buche als Material für Möbel. Auch viele Esstische sind aus diesem heimischen Baum gefertigt. Kein Wunder, denn diese Holzart bringt viele Vorteile mit sich. Durch den Anbau in den deutschen Wäldern ist das Holz oft günstiger. Unternehmen müssen die Bäume nicht erst exportieren und geben diesen günstigen Preis dann auch an ihre Kunden weiter.
Buche gehört zu einer sehr massiven Holzart. Sie gilt als robustfähig und die Oberfläche sehr hart. Dies ist vor allem von Vorteil wenn der Tisch oft genutzt werden. So werden Schäden im Holz vermindert. Auch die Farbe ist sehr ansehnlich. Im Normalfall handelt es sich beim Farbton um ein Hellbraun, welches sich mit einem leichten Rot mischt und dadurch sehr natürlich und modern wirkt. Um die Oberfläche des Tisches zu versiegeln verwenden die meisten Fabriken spezielle Öle. Ab und zu kann man dann auch daheim mal mit einem Pflegeöl über die Oberfläche fahren um ihr wieder den alten Glanz zu verleihen.
Durch die helle Holzfarbe eignet sich ein Esstisch aus Buche perfekt für modern eingerichtete Wohnungen. Er ergänzt sich perfekt mit rötlichen und warmen Tönen und auch dem beleibten Mediterranen Einrichtungsstil.
Wenn man also auf der Suche nach einem robusten Tisch für den täglichen Gebrauch ist, dann ist Buche eine der besten und günstigsten Möglichkeiten. Schon zu einem kleinen Preis kann der passende Tisch für die eigenen 4 Wände gefundne werden und bei guten Anbietern geht das Preis-Leistungs-Verhältnis Hand in Hand.